Satzung

Förderverein der 78. Schule



§ 1

Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins


(1) Der Verein führt den Namen

„Förderverein der 78. Schule e.V.“

und nach einer Eintragung im Vereinsregister den Zusatz e.V.


(2) Der Verein hat einen Sitz in Leipzig-Grünau:

78. Schule

Binzer Straße 14

04207 Leipzig

Telefon: 0341-9454680


(3) Das Geschäftsjahr ist das laufende Kalenderjahr.



§ 2

Zweck des Vereins


(1) Zweck des Vereins ist die ideelle und materielle Förderung der 78. Schule

(Grundschule Binzer Straße).


(2) Die Umsetzung der Vereinsziele soll durch folgende Maßnahmen erreicht werden:

– Darstellung der Unterrichtsarbeit und der Freizeitaktivitäten im Bereich der Hortbetreuung

gegenüber der Öffentlichkeit.

– Entwicklung, Planung und Finanzierung von Projekten zur Verbesserung der

Qualität des Unterrichtes und der Hortarbeit.

– Konzeption und Finanzierung von Veranstaltungen (Schulfeste, Sportfeste,

Turniere, usw.)



§ 3

Finanzmittel


(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der

Abgabenordnung.


(2) Der Förderverein der 78. Schule ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie

eigenwirtschaftliche Zwecke.


(3) Die dem Förderverein zur Verfügung stehenden Mittel sowie etwaige Überschüsse

werden nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet. Die Mitglieder erhalten keine

Anteile am Überschuss und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen

Zuwendungen aus diesen Mitteln.

(4) Die Vorstandsmitglieder können Kostenaufwendungen für Benzingeld, öffentliche

Verkehrsmittel, Telefongebühren, Gebühren für Postzustellungen u.s.w. erhalten.


(5) Der Förderverein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd

sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigen.


(6) Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vermögen

des Fördervereins.


(7) Die Mittel werden durch Beiträge und Zuwendungen (Spenden, Schenkungen, Stiftungen)

aufgebracht.



§ 3 a

Mitgliedsbeiträge


(1) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages wird von

der Mitgliederversammlung festgelegt.


(2) Bei einem Beitritt während des laufenden Geschäftsjahres wird der volle Mitgliedsbeitrag

fällig.


(3) Der Mitgliedsbeitrag ist entsprechend der gültigen Beitragsordnung von jedem Mitglied zu

zahlen, Ausnahme bilden neue Mitglieder, die bei Eintritt im laufenden Kalenderjahr den

Beitrag zu zahlen haben.



§ 4

Mitgliedschaft


(1) Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die an der Verwirklichung der

Ziele des Fördervereins interessiert ist. Vorraussetzung ist ein an den Vorstand gerichteter

Aufnahmeantrag, in dem sich der Anmeldende zur Einhaltung der Satzungsbestimmungen

verpflichtet. Für juristische Personen ist im Aufnahmeantrag ein Ansprechpartner zu

benennen.


(2) Über den schriftlich zu stellenden Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher

Mehrheit. Bei Ablehnung des Antrages entscheidet auf Einspruch des Antragstellers die

Mitgliederversammlung. Der Einspruch ist binnen eines Monats nach der Ablehnung bei

einem Vorstandsmitglied schriftlich einzureichen.


(3) Mitglieder des Vereins können auch Ausländer mit oder ohne ständigen Wohnsitz in der

Bundesrepublik Deutschland werden, falls sie im übrigen alle anderen Bedingungen zum

Erwerb der Mitgliedschaft erfüllen.


(4) Die Mitgliedschaft wird beendet:

a) durch den Tod des Mitgliedes,

b) durch fristgerechten Austritt,

der schriftlich gegenüber dem Vorstand bis spätestens 31.10. des laufenden

Jahres mit Wirkung zum 31.12. des laufenden Jahres erklärt werden muss,

c) durch fristlosen Austritt, aus persönlichen Gründen,

d) durch förmliche Ausschließung,

Ein Mitglied, das sich vereinsschädigend verhalten hat oder das gegen Ziele und

Zwecke des Vereins verstoßen hat, kann durch den Vorstand ausgeschlossen

werden. Dem Betroffenen ist vorher mündlich oder schriftlich die Gelegenheit

zur Äußerung zur Sache zu geben. Gegen den Beschluß kann der Betroffene

innerhalb eines Monats nach Empfang des schriftlichen Bescheids Einspruch

einlegen. Über die Beschwerde entscheiden die Mitgliederversammlung mit

einfacher Mehrheit. Die Mitgliedschaft des Betroffenen ruht während dieser

Zeit. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.



§ 5

Organe des Vereins


Organe des Vereins sind:

a) Mitgliederversammlung

b) Vorstand



§ 6

Die Mitgliederversammlung


(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste und alleinsatzungsgebende Organ.


(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist jährlich einzuberufen. Sie beschließt insbesondere

über:

a) die Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern,

b) die Entlassung des Vorstandes,

c) die Wahl von 2 Kassenprüfern

d) die Höhe der Mitgliedsbeiträge,

e) die Auflösung des Vereins


(3) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand durch eine gesonderte schriftlichen

Einladung der Mitglieder, unter Angabe von Zeit, Ort und Tagesordnung, 14 Tage (Datum

des Poststempels) vorher schriftlich einzuberufen. Der Vorstand bestimmt die Tagesordnung;

jedes Mitglied kann seine Ergänzungen bis spätestens eine Woche vor der

Mitgliederversammlung einreichen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der

Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.


(4) Jede ordentlich einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens ein

Viertel aller Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlußunfähigkeit beruft der 1. Vorsitzende

innerhalb von 2 Wochen eine 2. Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung ein.

Diese ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Hierauf

ist in der Einladung hinzuweisen.

Für die Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder, bei

Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Stimmenenthaltungen gelten als

ungültige Stimmen. Über die Art der Abstimmung entscheidet der Vorstand. Eine schriftliche

Abstimmung hat zu erfolgen, wenn ein Mitglied dies beantragt. Beschlüsse, durch die die

Satzung geändert wird, und Beschlüsse über die Auflösung bedürfen einer Mehrheit von drei

Vierteln der erschienenen Mitglieder.


(5) Die Mitgliederversammlung wählt einen Versammlungsleiter.

(Bei der Wahl des Vorstandes wird die Versammlungsleitung einem Mitglied übertragen, dass

nicht im Vorstand ist und nicht für den Vorstand kandidiert.


(6) Hat im 1. Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen

erreicht, findet eine Stichwahl zwischen denjenigen Kandidaten statt, die die beiden

höchsten Stimmenanzahlen erreicht haben.


(7) Über Inhalt und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die

vom Protokollführer und einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.



§ 7

Der Vorstand


(1) Der Vorstand besteht aus:

– dem 1. Vorsitzenden

– dem 2. Vorsitzenden (Stellvertreter)

– dem Schatzmeister (Kassenwart)


(2) Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2

Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt bis zu seiner Wiederwahl

oder der Entlassung geschäftsführend im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während

seiner Amtsperiode aus, kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen

ein Ersatzmitglied berufen.


(3) Der Verein wird von je zwei Mitgliedern des Vorstandes vertreten.



§ 7 a

Die Zuständigkeit des Vorstandes


(1) Der Vorstand ist in ehrenamtlicher Tätigkeit für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig,

soweit diese nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.


(2) Der Vorstand ist nur beschlußfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder anwesend sind.


(3) Über die Sitzung des Vorstandes ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Vorsitzenden zu

unterzeichnen ist.


§ 8

Kassenprüfung


Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer auf die Dauer von 2 Jahren. Diese dürfen

nicht dem Vorstand angehören. Die Kasse ist jährlich mindestens einmal vor der

Mitgliederversammlung zu prüfen.

§ 9

Auflösung des Vereins


(1) Die Auflösung des Vereins erfolgt auf Beschluss der Mitgliederversammlung auf einer eigens

zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung. Diese Mitgliederversammlung ist

beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind. Ist die

Versammlung nicht beschlussfähig, erfolgt die Einberufung einer 2. Mitgliederversammlung.

Die Einberufung muss innerhalb von 2 Wochen erfolgen. Die 2. Mitgliederversammlung ist

ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der

Einladung hinzuweisen.


(2) Der Verein wird automatisch aufgelöst, wenn gemäß § 56 BGB die Mindestanzahl von 7

Vereinsmitgliedern unterschritten wird. Dies ist dem Amtsgericht umgehend mitzuteilen.


(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das gesamte

Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen rechts oder eine andere

steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für Bildung.



§ 10

Inkrafttreten


Die Satzung tritt am 05.03.2014 in Kraft.


Leipzig, den 04.03.2014





Jens Hermann Karin Schweigel Birgitt Kirchhof

Vorsitzender stellv. Vorsitzende Kassenwart